Allgemeines zur Thermografie

Die Thermografie ist eine zerstörungsfreie und schnell einsetzbare Mess- und Untersuchungsmethode. Die Anwendungen reichen vom Energiegutachten über die Qualitätskontrolle am Bau bis hin zur Ortung von wärmetechnischen Mängeln und Bauschäden (siehe  Fotogalerie)

Jede Oberfläche, unabhängig vom Aggregatzustand, mit einer Temperatur oberhalb des absoluten Nullpunktes (-273°C) emittiert eine elektromagnetische Wärmestrahlung, die jenseits der roten Linie des sichtbaren Lichts im elektromagnetischen Spektrum liegt. Von besonderem Interesse für die Infrarot-Thermografie ist das thermische Infrarot mit einem Wellenlängenbereich bis 14 µm, da die Wärmestrahlung in diesem Teil des elektromagnetischen Spektrums am intensivsten emittiert wird. 

In der Infrarotkamera wird die sensorisch aufgenommene Wärmestrahlung in ein Wärmebild (Thermogramm) umgewandelt und auf einem Speichermedium abgelegt. Das Thermogramm gibt dann die Temperaturverteilung an der untersuchten Objektoberfläche wieder. Um aussagekräftige Messergebnisse zu erhalten bedarf es aber immer der ingenieurtechnischen Interpretation, ohne die ein Thermogramm im Grunde wertlos ist.

Die Durchführung einer thermografischen Aufnahme von außen ist witterungsabhängig. Die Temperaturdifferenz bei der Durchführung der Aufnahmen sollte ca. 10 - 15 Grad Celsius betragen und direkte Sonneneinstrahlung muss vermieden werden. Daher liegt bei Außenaufnahmen der beste Messzeitpunkt in den frühen Morgenstunden, wenn sich die Wandoberflächentemperaturen auf das Außentemperaturniveau eingependelt haben.

Kontakt:
Dipl.-Ing. Michael Ohler
Oranienstraße 32
55124 Mainz

fon: 06131 4671-64
fax: 06131 4671-68
info@blowerdoor-mainz.de
» Kontaktformular




» Impressum