Schimmelpilze

Im Juli 2003 ist die Norm 4108-2, Wärmeschutz und Energieeinsparung in Gebäuden, Mindestanforderungen an den Wärmeschutz bautechnisch eingeführt worden.

In dieser Norm werden u. a. folgende Punkte geregelt:

  • Der Wärmeschutz von Bauteilen darf durch Tauwasserbildung bzw. Niederschlagseinwirkung nicht unzulässig vermindert werden.
  • Die Außenbauteile müssen nach den allgemein anerkannten Regeln der Technik luftdicht ausgeführt werden.
  • Auf ausreichenden Luftwechsel ist aus Gründen der Hygiene, zu achten. Dies ist in der Regel der Fall, wenn wärend der Heizperiode ein durchschnittlicher „Luftwechsel von 0,5" bei der Planung sichergestellt wird. Hinweise: siehe DIN 1946-4 und -6 (Lüftung im Wohnungsbau).
  • Die Mindest-R-Werte (Mindestwärmedämmung) der Außenbauteile müssen sichergestellt werden. Dabei gilt z. B. für die Außenwand ein Mindest-R-Wert von 1,2 m2K/W. Dabei muss der Mindestwärmeschutz an jeder Stelle vorhanden sein. Hierzu gehören u. a. auch Nischen und Rohrkanäle.
  • An den Schnittstellen zwischen Rollladenkästen und Baukörper sowie zu dem Fensterprofil ist der Temperaturfaktor fRsi > 0,7 einzuhalten.
  • Für alle Konstruktionen aus sorptiven Baustoffen muss an der ungünstigsten Stelle der Temperaturfaktor, der „ f-Faktor" > 0,7, eingehalten werden.
  • Eine Belüftung der Räume sowie eine weitgehend ungehinderte Luftzirkulation an den Außnwandflächen werden vorausgesetzt.
  • Es wird vorausgesetzt, dass die Räme entsprechend ihrer Nutzung ausreichend beheizt und belüftet werden (im Mittel > 19 °C).

In der Norm wird nicht festgelegt, wann sie einzuhalten ist. Bautechnisch und physikalisch ist dies jedoch spätestens dann erforderlich, wenn ein Fenster erneuert, die Luftdichtung erhöt und/oder die Heizung verädert wird, jeweils als Einzelmaßahme oder in den verschiedenen Kombinationen.

Kontakt:
Dipl.-Ing. Michael Ohler
Oranienstraße 32
55124 Mainz

fon: 06131 4671-64
fax: 06131 4671-68
info@blowerdoor-mainz.de
» Kontaktformular




» Impressum